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Gartenideen

Hochbeete-Bausätze – Typen und Preise

Die neue Gartensaison beginnt und ich habe mir überlegt, ob ein Hochbeet eine schöne Ergänzung zu unseren Pflanzungen und Beeten wäre. Außerdem hat so ein erhöhtes Beet ja auch praktische Vorteile: Es ist bequemer zu pflegen, leichter von Schnecken frei zu halten und kann größere Gemüseerträge bringen.

Ich habe mich deshalb ein bisschen schlau gemacht, was so ein Hochbeet kostet und welche Bauweisen es gibt. Ich möchte nämlich kein Fertiges vorgesetzt bekommen, sondern selbst Hand anlegen.

TRiooo Hochbeet Gabionen
Spontanes Interesse weckten die Gabionen-Hochbeete der Firma TRiooo. Ich dachte, so eines würde gut zu der Gabionenmauer passen, die ich letztes Jahr mit Nachbar Ralf als Grundstücksbegrenzung aufgebaut habe. TRiooo bietet die Materialien für ein 250 x 120 x 80 cm großes Hochbeet, das nach Lieferung selbst aufgebaut und befüllt werden muss. Genau genommen, bekommt man nur die verzinkten Geflechte für die Beetumrandung. Die Steinfüllung und alle weiteren Materialien für das eigentliche Beet muss man selbst besorgen, was allerdings kein großes Problem darstellt. Trotzdem erscheint mir der Preis von etwa 550 Euro zu hoch.

  • Juwel Hochbeet
  • Die Firma Juwel bietet verschiedene Bausätze mit einem eigenen Baustoff an, der so genannte „Gartenbaustein“. Dieser ermöglicht einen schnellen und bequemen Aufbau verschiedener Beettypen. Im Bereich Hochbeete werden zwei Modelle bzw. Größen angeboten: Größe 2 misst 192 x 121 x 52 cm und Größe 1: 130 x 60 x 52 cm. Die Gartenbausteine können einfach ineinander gesteckt werden. So sind auch Erweiterungen in der Höhe oder das Anbringen einer Schneckenkante jederzeit machbar. Beide Größen sind im Handel ab etwa 150 Euro erhältlich.

  • STIMA-Hochbeet
  • Hochbeete aus Holz können relativ leicht aus ein paar übrig gebliebenen Brettern und Bohlen gebaut werden. Deshalb bietet die Firma STIWA-Hochbeet ihre Modelle aus feinen Douglasienholz-Elementen mit optischer Raffinesse an: Anstelle der üblichen Kastenform dominieren bei STIWA weiche, geschwungene Linien. Die Modelle sind kreisrund, u-förmig, oval oder abgerundet recht- und dreieckig und lassen sich dadurch auch in Kombination zu einer schönen, harmonischen Hochbeet-Anlage zusammenstellen. In der Bausatzlieferung sind neben den Holzelementen ein Fundament aus ProfiDeck, ein Wühlmausgitter und eine Holzschutzfolie für das Beetinnere enthalten. Viel schwerer, als beim Juwel Stecksystem, ist der Aufbau nicht. Preislich liegen die STIWA-Hochbeete allerdings in der Oberklasse: Schon das Modell Classic mit einem Durchmesser 220 cm und einer Höhe von 85 cm kostet 860 Euro.

  • Weidenprofi Hochbeet
  • Eine schöne Alternative zu den genannten Beetvarianten bietet die Firma Weidenprofi. Ihre quadratischen Hochbeetboxen bestehen aus Weidengeflecht. Es werden vier Geflechtelemente ineinander gesteckt oder mit weiteren Bausätzen mit gleich großen Elementen verlängert bzw. verbreitert. Die Maße einer einzelnen Box betragen 80 x 80 x 80 cm. Im Lieferumfang enthalten ist das Bodengitter. Schutzfolie und Aluschienen sind bereits an den Elementen montiert. So ist der Aufbau ein Kinderspiel. Vom Preis her liegen die Weiden-Hochbeete im günstigen Bereich: Ein Bausatz kostet um 200 Euro.

    Mein Fazit
    Wer hätte gedacht, dass man Hochbeete so verschieden bauen kann? Ich bin begeistert! Allerdings überlege ich trotzdem, ein eigenes „Modell“ zu kreieren – je größer es wird, umso größer auch die Ersparnis gegenüber den Bausätzen.

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