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Haushaltstipps

Kabelsalat verstecken & vermeiden – Welche Lösung taugt?

Wer mehr als zwei elektrische Geräte an einem gemeinsamen Platz aufstellt, hat buchstäblich den Salat: Jedes von ihnen benötigt ein Kabel, das zur Steckdose geführt werden muss. Das erste ist weiß, das zweite schwarz, das dritte grau. Eines ist kurz und spannt sich. Ein anderes ist lang und legt sich in Schleifen. Und mit jedem Gerät, das hinzukommt, wächst das hässliche Gummigewirr.

Wo Kabelsalat entsteht …
Keine Frage: Hinter Schränken und Anbauwänden lässt sich das Ganze recht gut verstecken. Außerdem gibt es Sockelleistenkanäle, in denen längere Kabelverbindungen verlegt werden können. Doch der richtige Kabelsalat entsteht meistens an Computerarbeitsplätzen oder Medienmöbeln, wo Kabel von den Geräten herab „in der Luft“ hängen und auch aus praktischen Gründen nicht in einer Sockelleiste verschwinden können. Ich habe mich deshalb nach Lösungen umgesehen, mit denen man den Salat einigermaßen in den Griff bekommen kann.

… und wie Ihr ihn vermeidet!

  • Kabel bändigen & tarnen
  • Ein erster Ansatz ist es, die Kabel mit Kabelbindern zu bändigen. Die Kunststoffstraps kosten nur ein paar Euro und sind völlig unaufällig. Mit ihrer Hilfe können bis zu vier Kabel zu einem glatt verlaufenden Strang zusammengebunden werden. Es kostet allerdings einige Mühe, die Kabel entsprechend zurechtzuziehen. Die entstandenen Stränge können ziemliche Kräfte entwickeln und sich in seltsame Richtungen verdrehen. Optimal geht anders! – Um das Wirrwarr optisch etwas angenehmer zu gestalten, kann man die Kabel mit Hilfe von Klebeband einheitlich „einfärben“ – einfach komplett weiß, schwarz oder grau ummanteln. Die Kleberollen kosten jeweils vier bis acht Euro.

  • Kabel in Halterung oder Führung sammeln
  • Eine professionellere Lösung sind Kabelhalterungen, die zum Beispiel unterhalb einer Tischplatte befestigt werden und dort je nach Größe vier bis sechs Kabel aufnehmen können. Die Kabel werden entweder eingeklemmt oder an Metallführungen entlang gelegt – wie bei der IKEA Signum Kabelführung für knapp 10 Euro.

  • Kabel in Schlauch oder flexiblem Kabelkanal bündeln
  • Gibt es keine Möglichkeit, eine Halterung oder Führungsschiene zu befestigen, können mehrere Kabel in einem Kabelschlauch gebündelt werden. Diesen könnt Ihr Euch aus einem alten Staubsaugerschlauch zurechtschneiden. Im Baumarkt gibt es vergleichbare Spiralschläuche ab 2 Euro pro Meter. Etwas professioneller sieht das Ganze mit flexiblen Kabelkanälen aus. Diese kosten allerdings 10 bis 15 Euro pro Meter.

  • Kabel in Behälter verstecken
  • Kabelführungen und -schläuche sind sicher keine Patentlösung – erst Recht nicht, wenn es darum geht, Kabel, die aus verschiedenen Richtungen zusammenkommen, zu verbergen. Hierzu hat sich die Firma E. Drost-Eicher Lifestyle etwas einfallen lassen: Sie bietet eine so genannte „Kabelkiste“ an, in der eine Menge zusammentreffender Kabel in ein gemeinsames Gehäuse geführt werden und sich so dem Blick des Betrachters entziehen. Allerdings ist die Kiste weder groß genug, um längere Leitungen aufzunehmen, noch unsichtbar – anstelle des Kabelsalats bietet sich dem Betrachter der Anblick einer wunderlichen grauen Kiste, in die von allen Seiten Kabel hineinführen. Für den Stückpreis von 15 Euro bekommt man wenig geboten.

    Mein Fazit
    Gegen Kabelsalat ist kein Kraut gewachsen. Am ehesten verschwindet das Gewirr mit Kabelsammelhaltern und -führungen. Diese sind leicht zu installieren und erlauben es im Gegensatz zu Schläuchen und Kabelbindern, einzelne Kabel spontan herauszuziehen oder hinzuzufügen.

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