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Garantiert gut aufgestellt: Wie Hochbeete nachhaltiges Gärtnern unterstützen

Garantiert gut aufgestellt: Wie Hochbeete nachhaltiges Gärtnern unterstützen

Auch wenn die Temperaturen es noch nicht vermuten lassen: Der nächste Frühling steht vor der Tür. Gartenfreunde bereiten sich jetzt darauf auf. Setzlinge werden vorgezogen, Standorte ausgewählt und Beete vorbereitet. Nachhaltige Gärtner setzten dabei gerne auf Hochbeete – aus gutem Grund. Neben einem rückenschonenden Gärtnern aus dem Stand bieten sie viele weitere Vorteile.

Versiegelte Flächen erfolgreich zum Gärtnern nutzen

Mit einem Hochbeet lassen sich versiegelte Flächen und karge Standorte erfolgreich für die Gartenarbeit nutzbar machen. Das Beet kann auf Betonböden aufgebaut werden und schafft dort auf der Höhe ein Fleckchen Erde, das sich zum Anpflanzen nutzen lässt. Dabei kann das Beet so befüllt werden, dass es die Bedürfnisse der jeweiligen Pflanzen perfekt bedient.

Man muss somit keinen pH-Wert messen, den Gartenboden untersuchen und nach Bedarf Nährstoffe oder Düngemittel zuführen. Üblicherweise kauft man die passende Erde ein, arbeitet mit Schichtungen und füllt diese in das Beet ein. Profis arbeiten zum Teil mit Kompostschichten, die das Beet im Frühjahr zur Rotte leicht aufheizen.

Diese Vorteile verspricht ein Hochbeet mit passendem Boden:

  • Pflanzen werden perfekt versorgt
  • höhere Ernteerträge möglich
  • chemische Zusatzdünger nicht notwendig
  • weniger Arbeit mit Bodenrevitalisierung

Ob Upcycling oder eingekauft – Hochbeete sind flexibel gestaltbar

Heute gibt es Hochbeete in den unterschiedlichsten Varianten. Wer sich nicht viel Arbeit machen möchte, kann direkt das passende Beet einkaufen. Es gibt Hochbeete mit einer Ablage, auf der genutzte Werkzeuge geschützt gelagert werden können. Das reduziert den Aufwand beim Tragen von Gartenwerkzeugen.

Es gibt Hochbeete mit einer Glasabdeckung. Sie lassen sich ähnlich wie ein Gewächshaus als Frühbeet nutzen. Selbst für einen kleinen Balkonbereich findet sich das passende Beet. Ein schönes Beet spricht Menschen optisch unmittelbar an, da es sich stärker auf Augenhöhe bewegt.

Wer Gärtner und Bastler zugleich ist, kann sich sein Hochbeet selbst bauen. Projekte im Urban Gardening setzten gerne auf Upcycling. Auch wer mit Kindern gärtnert, kann Spaß an einem solchen Bastelprojekt haben. Aus vielen Restmaterialien und Holzbeständen lässt sich mit geringem Aufwand ein Hochbeet bauen. Das Ergebnis ist ein Unikat aus Materialien, die ansonsten auf dem Müll gelandet wären. Für die Umwelt ist so eine Arbeit ein klares Plus.

Schutz vor Schädlingen und vor wucherndem Unkraut

Im abgeschlossenen Beet auf der Höhe haben Schnecken, Maulwürfe und Mäuse einen deutlich schlechteren Zugang. Gerade was den Schutz vor Schnecken betrifft, leistet das Beet eine effektive Unterstützung. Gärtner müssen weniger Zeit auf das Einsammeln von Schnecken verschwenden und keine Mittel zur Schädlingsbekämpfung einsetzen. An der Stelle unterstützt das Hochbeet eine ökologische Gartenarbeit, die ohne chemische Schadstoffe auskommt.

Falls notwendig, kann die Oberseite der Beete durch Glas oder durch Maschendrahtzaun verschlossen werden. So hält das Beet einen zusätzlichen Schutz bereit, zum Beispiel gegenüber Vögeln. Der Aufwand beim Unkraut jäten reduziert sich in separaten Hochbeeten ebenfalls. Damit befreit das Hochbeet den Gärtner von einer Arbeit, die anstrengend und unbefriedigend ist.

Verlängerte Gartensaison und verbesserte Pflanzenpflege

In Hochbeeten liegen oft wärmere Bedingungen vor, als sie der freie Boden bietet. Dazu kann eine Glasabdeckung, ein Vlies oder eine Folie sowie eine Schichtung verschiedener Materialien im Hochbeet beitragen. Dank der geschützten Bedingungen können Setzlinge deutlich früher ins Freie umgepflanzt werden. Außerdem herrschen im Herbst länger warme Temperaturen. Damit erlaubt das Hochbeet in vielen Fällen eine längere Ernte. Wer die Arbeit perfektionistisch angeht, kann die Temperatur im Beet messen.

Die Wasserversorgung für Pflanzen gelingt im lockeren Boden des Hochbeets gut. Die Feuchtigkeit verteilt sich gleichmäßig im Boden. Und durch das gezielte Gießen müssen geringere Mengen an Wasser zugegeben werden. Eine Ausnahme gibt es allerdings an der Stelle. An heißen Tagen verdunstet Feuchtigkeit aus dem Hochbeet schneller. Folglich muss im Hochsommer mehr Wasser ins Hochbeet gegossen werden.

Fazit

Insgesamt unterstützen Hochbeete eine Gartenarbeit ohne viel Bücken. Allein ergonomisch spricht viel für Hochbeete. Gleichzeitig bieten sie für die Pflege der Pflanzen deutliche Vorteile. Über das Hochbeet lassen sich selbst an denkbar ungünstigen Standorten kleine Oasen zur Gartenarbeit aufbauen. Im separierten Beet lassen sich die perfekten Voraussetzungen für eine lange Gartensaison und eine ertragreiche Ernte schaffen. Aus dem Grund bietet sich das Hochbeet gerade für Gartenanfänger an.

Boris Diedrich

Boris ist ein engagierter Autor unserer Fachredaktion, der sich darauf spezialisiert hat, komplexe Themen in einfache Worte zu fassen. Sein Ziel ist es, seine Leser mit qualitativ hochwertigem und informativen Content zu versorgen. Seine Artikel sind leicht verständlich und können von Fachleuten und Laien gleichermaßen verstanden werden. Er ist ein Meister darin, seine Leser zu unterhalten und zu informieren.