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Renovierungsideen

Küchenfronten erneuern: Tipps zum Bekleben, Streichen & Lackieren

Wenn die Küche nicht mehr gefällt, kann man sich einfach eine neue kaufen. Einfach? Wer sich noch gut an den komplizierten Küchenbau erinnern kann, wird hier widersprechen. Und finanziell ist das ebenfalls keine Angelegenheit, die einfach mal so entschieden wird. Außerdem ist die vorhandene Küche häufig noch tadellos in Ordnung, nur die Farbe ist nicht mehr zeitgemäß.

Küchenfronten bekleben
Da hilft nur eins – die Küchenfronten erneuern! So wie wir es in Tante Annis Küche vorhaben: Sie hat eine uralte Küche, die wir niemals rausschmeißen würden, weil sie aus Vollholz ist und wunderbar in einen sehr verwinkelten Raum eingepasst wurde. Nur die Fronten sind mit irgendeinem gräulichen, krisseligen Zeug belegt, das Tante Anni nicht mehr sehen kann, wie sie neulich äußerte. Sehr verständlich! Also habe ich mir Gedanken gemacht, welche Maßnahmen wir ergreifen können:

  1. Eine der einfachsten Lösungen ist es, die Küchenfronten zu bekleben. Dafür werden spezielle Folien angeboten, mit denen Ihr Eurer Küche ein ganz neues Aussehen geben könnt. Es gibt einfarbige Folien in allen Farben, die Sie sich nur vorstellen können, matt oder glänzend. Oder Ihr wählt eine Dekorfolie mit Motiv, auch hier gibt es viele schöne Designs.
  2. Die Anbieter der Folien bieten in der Regel als zusätzlichen Service an, zu Euch nach Hause zu kommen und die Küchenfront zu bekleben. Das garantiert ein perfektes Ergebnis, kostet aber natürlich auch etwas.
  3. Es gibt aber auch komplette Küchen-Sets für den Heimwerker, in denen vom speziellen Cutter Messer über den Gummi-Roller zum Aufbringen der Folie bis zur Küchen-Klebefolie alles enthalten ist, was zum Selbstbekleben notwendig ist. Die Küchenfronten werden zuerst fettfrei gemacht, dann wird die Küchenfront mit einem speziellen Montage-Spray vorbereitet und die passend zugeschnittene Folie aufgebracht und mit dem Gummi-Roller geglättet.
  4. Das Schwierigste beim Bekleben sind die Ecken und Kanten. Für diese Feinarbeiten gibt es besondere Filzkissen. Außerdem solltet Ihr noch darauf achten, dass der Herd nicht genau neben einem beklebten Schrank steht, es sei denn, Euer Herd ist schon mit einer sogenannten Cool-Front ausgestattet. Die Klebefolien sollen mindestens 8 Jahre haltbar sein, eine speziell für diesen Einsatz gedachte Folie ist auch meist rückstandsfrei wieder entfernbar.
  5. Solche speziellen Küchenfolien gibt es z. B. bei der Firma Mario Kaltenbach aus 53773 Hennef, www.kuechenbeklebung.com. Auch die Monofaktur GmbH aus 38539 Müden an der Aller bietet unter www.monofaktur.de Folien zum Bekleben von Küchenfronten an. In der “Werkstatt für einzigartige Produktideen” findet Ihr noch ganz andere ungewöhnliche Produkte für die Umgestaltung und Ausstattung der Wohnung: Glas im Zuschnitt, Designtapeten auf Maß, Designfilz und Industriefilz, maßgefertigte Akustikvorhänge und besondere Akustikbilder.

Küchenfronten streichen, tapezieren & lackieren

  1. Ihr könnt Eure Küchenfronten auch streichen, mit verschiedensten Farben und Lacken. Küchenfronten aus Holz können mit einer Lasur versehen werden, die die Holzmaserung noch durchscheinen lässt, den alten Naturholzstil aber grundsätzlich anders aussehen lässt. Wer einen ganz neuen Look möchte, wählt zum Beispiel Granitfarbe für die Neugestaltung der Küchenfront, das ergibt eine sehr ungewöhnliche, raue Oberfläche. Je mehr Partikel eine Farbe jedoch enthält, um besondere Effekte herbeizuführen, um so weniger alltagstauglich wird jedoch wahrscheinlich das Ergebnis sein.
  2. Tapezieren könnte man die Küchenfronten mit Vliestapete, das kann sehr außergewöhnlich wirken. Das Tapezieren selbst geht mit dem richtigen Kleber für den Untergrund recht leicht, die Vliestapete ist auch abwischbar. Allerdings ist auch diese Lösung eher nicht für stark strapazierte Küchen geeignet, auch wenn ein verschlissenes Teil schnell erneuert werden kann, wenn Ihr ein wenig mehr Tapete auf Vorrat gekauft habt.
  3. Das Lackieren der Küchenfronten ist eine der haltbarsten Lösungen, wenn der Untergrund für die Lackaufnahme geeignet ist. Fragt einfach beim Farbenfachhändler, es gibt für sehr viele Untergründe Lacke, die haltbare Beschichtungen herstellen. Erkundigt Euch auch gleich nach der vorschriftgemäßen Vorbehandlung des Untergrundes, meist braucht Ihr eine spezielle Grundierung und/oder einen Vorlack.
  4. Wenn Ihr zu den begnadeten Heimwerkern gehört, könnt Ihr auch einfach alle Türen komplett entfernen und Eure Wunschtüren einbauen. In den meisten Küchen ist ja alles, was hinter den Fronten liegt, überhaupt nicht zu sehen. Diese etwas arbeitsaufwendigere Methode kann also eine Luxusküche entstehen lassen, die im nicht sichtbaren Bereich immer noch die alte ist, damit habt Ihr immer noch sehr viel Aufwand gespart.

Unser Fazit
Wir werden jetzt erst einmal erkunden, wie die orangefarbene Beschichtung befestigt ist. Wenn sich darunter Holz befinden sollte, was wir hoffen, möchte Tante Anni gerne weiß lasierte Holzfronten, das sähe in ihrer Küche bestimmt toll aus.

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