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Wie man einen Stromtarifvergleich durchführt

Täglich werden wir mit wichtigen Entscheidungen konfrontiert. Ob es um die berufliche Perspektive geht oder um die Vorsorge fürs Alter, ob wir uns zu einer privaten Investition durchringen wollen oder schlicht die Frage stellen, welche Versicherung wir noch brauchen. Meist sind es finanzielle Überlegungen, die uns zu einem Ja oder Nein bewegen. So auch beim Thema Strom, wo es gar nicht so leicht ist, sich in der Fülle von Anbietern zurechtzufinden und unterm Strich für den richtigen zu entscheiden!

Worauf kommt es an?
Seien wir ehrlich: Maßgeblich für uns ist das Produkt “Strom” an sich – ob er von einem Atomkraftwerk oder von einer Windenergieanlage produziert wird, der erwünschte Nutzen bleibt derselbe: Wir möchten es hell haben und unsere elektrischen Geräte gebrauchen. Neben den Argumenten von einer nachhaltigen Energiewirtschaft und den ethischen Moralvorstellungen, spielt der Preis die zentrale Rolle.

Gesamtkosten = Grundkosten + Verbrauchskosten!
Allerdings gilt es einiges zu beachten, damit das günstige Angebot nicht zur Kostenfalle wird:

  • Um zu sehen, wie die verschiedenen Stromanbieter im Vergleich abschneiden, kann man Internetportale für Stromvergleiche zu Rate ziehen, denn bereits Unterschiede von einem Cent können enorme Auswirkungen auf Eure nächste Stromrechnung haben.
  • Wichtig beim Vergleichen ist es, die Zusammensetzung der Gesamtkosten aus Grund- und Verbrauchskosten im Auge zu behalten: Bei einem hohen Verbrauch solltet Ihr einen Tarif mit niedrigen Verbrauchskosten wählen, bei einem sehr energiesparendem Wohnen hingegen einen Tarif mit niedrigen Grundkosten.

Vertragsbindung gewünscht?
Auch solltet Ihr Tarife mit Vertragsbindung berücksichtigen, denn diese bieten durch ihre langfristige Bindung oft günstige Prämienmodelle und besondere Vergünstigungen. Allerdings muss man hierbei sorgfältig im Hinterkopf behalten, dass ein anschließender Anbieterwechsel nur noch innerhalb der geregelten Vertragsfristen möglich ist! Steigen die Preise pro Kilowattstunde an oder wird plötzlich ein anderer Anbieter günstiger, schließt die Bindung einen Wechsel eventuell aus.

Oder lieber ein Pauschalbetrag?
Interessant könnten auch Pauschalpakete sein, die von einigen Anbietern beworben werden. Hier wird eine bestimmte Verbrauchsmenge festgelegt und pauschal abgerechnet. Teilweise sind solche Tarife sehr attraktiv, aber Vorsicht:

  • Sollte der Verbrauch stark schwanken, könnten die Kosten oberhalb der Pauschale regelrecht explodieren!
  • Bezieht Ihr andererseits einmal weniger Strom, als in der Pauschale festgelegt, sind für Euch auch keine weiteren Einsparungen drin, da die Kosten fix sind.

Fazit
Welcher Stromanbieter im Vergleich Euer persönlicher Favorit wird, hängt letztlich von mehreren Faktoren ab. Ob man lieber flexibel bleiben möchte oder das Wagnis eines langfristigen Vertrages eingeht, bleibt eben Typsache. Und wie bei allen Entscheidungen ist es wichtig, auf die Details zu achten.

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