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Heimwerkertipps

Werkzeugkasten: Kunststoff eine gute Wahl? – 5 Tipps zum Kauf

Liegt Euer Werkzeug zusammen mit der Schuhputzbürste in einer Kiste? Vielleicht in einer alten Plastiktüte oder in einem Karton, dessen Boden bald aufreißt?

Wenn ja, dann ist es höchste Zeit, Euch eine guten Werkzeugkasten zu besorgen und die Heimwerkerhelferlein von Haushalts- und Reinigungsutensilien zu trennen. Es gibt viele vernünftige Gründe, sein Werkzeug in einem Kasten zu verwahren. Ihr habt alles Wichtige beisammen und könnt es bei Bedarf bequem zum Einsatzort tragen: zur Gartenlaube, zum Boot oder zum havarierten Pkw. Vielleicht habt ihr aufgeweckte und neugierige Kinder? Dann werdet ihr es zu schätzen wissen, wenn das Werkzeug sicher in einem verschließbaren Kasten liegt und nicht als Spielzeug verwendet werden kann.

Holz und Metall als klassische Materialien
Werkzeugkästen aus Großvaters Zeiten bestanden hauptsächlich aus Holz. Manche hatten einen Deckel, andere nicht – Hauptsache, es gab einen Tragegriff. Weil die wenigen Fächer keine weiteren Befestigungsmöglichkeiten boten, fiel das Werkzeug beim Transport oft durcheinander. Modernere Werkzeugkästen bestehen aus Leichtmetall und lassen sich Schicht für Schicht auseinanderklappen. So können größere und kleinere Werkzeuge sauber getrennt aufbewahrt werden. Eventuell bieten die Kisten auch Schubfächer mit Plastikfutteral für Schraubendreher, -schlüssel, Zangen und vieles Weitere. Metallkoffer sind stabil, haben aber den Nachteil des hohen Eigengewichts. Aus diesem Grund werden sie auch als Pilotenkoffer zum Ziehen angeboten. Eine praktische Alternative.

Schutz gegen Nässe testen
Neuerdings werden Werkzeugkästen oftmals komplett aus Kunststoff hergestellt, was ihrer Haltbarkeit keinen Abbruch tut und sie preisgünstig macht. Die richtige Wahl fällt allerdings nicht leicht: Die großen Exemplare sind wie eh und je fast zu schwer zum Tragen und die kleineren bieten oft nicht einmal genug Platz für eine Heimwerker-Grundausstattung.

  • Einen Richtwert möchte ich Euch daher unbedingt mit auf den Weg geben: Kauft keinen Kunststoff Werkzeugkasten, der nicht mindestens einen halben Meter breit ist! Eine kurze Säge und eine Bohrmaschine sollten auf jeden Fall hineinpassen.
  • Ebenso wichtig sind Ausstattung und Aufbau der inneren Fächer: Hier darf nicht zu viel Spielraum herrschen, damit das Werkzeug seine Systematik behält.
  • Feste Halterungen und Futterale sind willkommen und sorgen zusätzlich für Ordnung. Allerdings sollte es keinen Kraftaufwand verlangen, eine Zange oder einen Hammer herauszuziehen.
  • Einen brauchbaren Kunststoff Werkzeugkasten erkennt Ihr außerdem an seiner Tragehalterung: Der Griff sollte wenigstens eine metallverstärkte Führung aufweisen.
  • Und für den Fall, dass Ihr Euren neuen Kunststoff Werkzeugkasten einmal im Freien stehen lasst: Prüft – am besten noch beim Händler – seine Wasserdichte. Ihr werdet sehen, dass sich bei diesem Test die Spreu vom Weizen trennt. Und was gibt es Schlimmeres, als rostende Werkzeuge?

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